Liebe auf 8 Pfoten.....das Leben mit unseren beiden Hunden.

Ich könnte mir das Leben ohne Tiere nicht vorstellen. Gerade unsere beiden Hunde sind ein ganz wichtiger Teil meines Lebens und auch meine Familie möchte die zwei Fellnasen nicht mehr missen........

Ihr fragt euch vielleicht, was das mit meiner Arbeit zu tun hat. Nun - einfach alles. Denn zu mir, zu meiner Persönlichkeit - die ich immer in meine Arbeit einfließen lasse - gehört meine Familie. Sie ist das Wichtigste in meinem Leben, sie macht mich vollkommen und glücklich. Und zu meiner Familie gehören auch unsere Hunde. Darum hat dieser Post mit meiner Arbeit zu tun.


Die große Liebe zu Tieren wurde mir wohl in die Wiege gelegt, denn mein verstorbener Vater war auch ein echter Tier-Narr. In meiner Kindheit habe ich so einige Tierarten in unserem Zuhause erleben dürfen, was mich wohl sehr geprägt hat. Wir hatten Ponys, Pferde, Rehe, Hühner, Wachteln, einen Pfau, Fasane, Ziervögel, Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen...und einen Hund. Diesen Zoo hatten wir natürlich nicht zeitgleich, es verteilte sich über meine gesamte Kindheit.


Tja uns unser Hund - den brachte mein Vater abends nach der Arbeit aus dem Tierheim mit. Das war damals wohl noch etwas einfacher als heute und so wusste niemand von dem Plan meines Vaters, nicht mal meine Mutter. Es kam also ein kleiner Dackelmischling in unsere Familie, getauft auf den Namen "Lumpi". Glaubt mir, der Name passte perfekt zu diesem kleinen Kerl! Wir hatten alle absolut keine Ahnung von Hundeerziehung, was natürlich von unserem Vierbeiner schamlos ausgenutzt wurde. Aber was dieser Hund auch so anstellte, wir liebten ihn alle unglaublich!


Wenn man dann eine eigene Familie gründet, möchte man natürlich auch seinen Kindern solche Erfahrungen ermöglichen. Vor fast 10 Jahren entschieden wir uns dann für unseren ersten Hund. Ein stattlicher, charismatischer und sehr charakterstarker Labradorrüde. Trotz jeder Menge Literatur und diversen Kursen in ebenso diversen Hundeschulen, ist dieser Hund bis heute in manchen Situationen eine Herausforderung für mich geblieben. Er ist bildschön, unglaublich lieb, treu und hat eine ganz wundervolle Ausstrahlung. Er ist aber auch stur, eigenbrötlerisch und hört in manchen Lebenslagen nur dann, wenn er es ausdrücklich für nötig hält (und der so bekannte "will to please" wurde wohl auch irgendwie nicht mitgeliefert...). In jungen Jahren war ein echtes Energiebündel und man konnte stundenlang mit ihm unterwegs sein. 


Mittlerweile ist er ein recht eigensinniger alter Herr geworden, sieht nicht mehr ganz so gut und auch die Spaziergänge werden nun kürzer. Seine "Macken" (ebenso wie meine) kann ich heute manchmal sogar mit einem Lächeln annehmen, denn dieser Hund ist ein wahrer Seelenhund. Er war der beste, hartnäckigste und konsequenteste Lehrmeister, den man sich nur vorstellen kann. Durch ihn habe ich viele Dinge in meinem Leben gerändert, Einstellungen überdacht, Ansichten verworfen und mich auch selbst verändert. So viele, ganz besondere Menschen sind durch diesen Hund in mein Leben getreten, dass ich ihm dafür immer dankbar sein werde. Ich sehe diesen Rüden als ein echtes Geschenk und genieße jeden Augenblick mit meinem "Großen". In den gemeinsamen Jahren, die uns nun noch bleiben, werde ich immer für ihn da sein und in tiefer Dankbarkeit an seiner Seite bleiben.


Und wie sollte es anders sein, auch ich habe wohl etwas vererbt. Unsere Tochter wollte unbedingt ihren eigenen Hund. Tja - und dann kam Jessy! Sie ist das genaue Gegenteil von unserem Labrador, eine kleine, zottelige und wirklich lustig aussehende Tierschutzhündin. Sie ist viel wendiger, witzig, total verspielt und "flink wie ein Wiesel". Sie soll ein Pedenco-Mix sein, aber wer weiß das schon und es ist uns auch vollkommen egal. Vor etwas 2 Jahren kam dieser kleine Sonnenschein (damals noch kein Jahr alt) in unsere Familie, doch einfach war auch das nicht. Sie fand Autos gruselig, ebenso Traktoren, Kinderwagen, andere Menschen, Rollläden und alle ihr nicht bekannten Geräusche. Mit ganz viel Geduld und Liebe, hat unsere Tochter all diese Hürden zusammen mit ihrem Hund gemeistert. Heute ist Jessy eine aufgeschlossene und verlässliche Hündin. Es gibt hier und da immer noch Dinge und Geräusche, die eine leichte Verunsicherung bei ihr hervorrufen, aber auch das wird besser.


Wir haben in unseren Augen ein richtig schönes Mini-Rudel und sind glücklich, diese besonderen Wesen als Familienmitglieder an unserer Seite zu haben. Zu diesem "Rudel" gehören auch noch zwei recht große Hauskatzen. Diese beiden Maine Coons haben allerdings auch etwas von einem Hund, denn sie apportieren die verschiedensten Dinge durch das Haus und bedienen sich liebend gerne aus den Hundenäpfen. Und manchmal - wenn ich mir unsere Tiere so anschaue - muss ich lächeln. Dann bin ich mir vollkommen sicher, dass tatsächlich etwas Tierliebe in den Genen liegt......DANKE PAPA!

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